Warum Karl-Rainer Kopf?!

Meine Schwerpunkte:

Aufgrund meines beruflichen Hintergrunds als selbstständiger Gebäudeenergieberater sind es vor allem die Umwelt- und Energiepolitik sowie die Mittelstandspolitik, denen ich mich nicht nur im Wahlkampf, sondern bei meiner Arbeit im Landtag widmen will.

In der Umwelt- und Energiepolitik dürfen wir nicht alleine darauf vertrauen, dass die Stromtrassen, welche die Offshore-Windenergie vom Norden zu uns in den Süden transportieren sollen, schnell ausgebaut werden. Wir müssen die Energiewende vor Ort anpacken. Daher lautet mein Credo in der Energiepolitik: dezentral und erneuerbar! Darüber hinaus müssen wir die energetische Sanierung von Gebäuden vorantreiben. Hier liegt nach wie vor ein massives Potenzial zur Energieeinsparung. Energetische Sanierung muss jedoch sozial verträglich gestaltet werden – wir müssen entsprechende Maßnahmen ergreifen, um dies sicherzustellen. Sanierung darf nicht dazu führen, dass sozial Schwache keinen bezahlbaren Wohnraum mehr finden.

Die erfolgreiche Politik der vergangenen Legislaturperiode hat den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg gestärkt. Eine solide Haushaltspolitik ist ein weiterer Garant für eine gute Zukunft.  Mit Nils Schmid als Finanz- und Wirtschaftsminister sind wir dabei auf einem guten Weg.

Die Tatsache, dass so viele Menschen in gut bezahlten Berufen beschäftigt sind, ist Ausdruck dieser Politik. Diesen Weg wollen wir fortführen und weiter eine mittelstandsfreundliche Politik betreiben und dabei die berechtigten Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer berücksichtigen. Dazu gehört z.B., dass wir innovative Ideen fördern und Existenzgründer unterstützen. Für den Wohlstand im Land ist außerdem eine moderne Infrastruktur zentral. Deshalb müssen wir nachhaltig in sinnvolle und sozial-ökologisch verträgliche Infrastrukturprojekte investieren.

Meine Qualifikationen:

Wir brauchen im Landtag wieder mehr Menschen aus der Mitte der Gesellschaft. Aufgrund meiner bisherigen gewerkschaftlichen Tätigkeit, weiß ich wie wichtig  die Leistungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind.  

Als Zugführer der Feuerwehr, Familienmensch und Vater kenne ich die Sorgen und Nöte der Menschen. Durch meine Tätigkeit als Schornsteinfegermeister, Gebäudeenergieberater und Geschäftsführer der Kappis Kopf Gruppe in Lahr habe ich aber auch immer ein offenes Ohr für die Anliegen des Mittelstands, denn kleine und mittlere Unternehmen sind das Rückgrat unseres Wohlstands. Im ländlichen Raum aufgewachsen und verwurzelt,  weiß ich wie benachteiligt unsere Region oft im Vergleich zu den Ballungszentren ist. Gegen diese Benachteiligung anzugehen und den Menschen zu helefn, sehe ich als meinen Auftrag. 

Meine Ansichten zur Flüchtlingssituation:

Die Flüchtlingskrise stellt sowohl für die Zivilgesellschaft als auch für den Staat eine enorme Herausforderung dar. Asylsuchende, die vor Krieg und Terror in Deutschland Schutz suchen, sind bei uns herzlich willkommen. Es ist für mich eine Selbstverständlichkeit, diese menschenwürdig aufzunehmen. Die Zuständigkeiten bei der Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen sind klar geregelt. Wir müssen alle an einem Strang ziehen. Kompetenzstreitigkeiten zwischen Bund, Länder und Gemeinden sind hierbei nicht hilfreich. Ein effizienterer bürokratischer Prozess braucht eine enge Kooperation auch zwischen dem Kreis und den Gemeinden.

Klar ist aber auch: Die Kommunen stoßen organisatorisch und finanziell an ihre Grenzen. Hier muss ihnen der Bund dringend unter die Arme greifen und zusätzliches Geld für die Kommunen bereitstellen. Es reicht nicht aus, nur Bundesbehörden, wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), finanziell und personell besser auszustatten. Es muss vielmehr auch vor Ort geholfen werden.

Die Flüchtlinge, die zu uns kommen, sind aber nicht nur Herausforderung, sondern auch Chance. Wir sollten die Talente dieser Menschen fördern und brauchen deshalb dringend leichteren Zugang zu Sprach- und Integrationskursen und niedrigere Hürden für den Zugang zum Arbeitsmarkt.

Meine Meinung zum Thema Schule:

Wir haben in der abgelaufenen Legislaturperiode das Konzept der Gemeinschaftsschule ins Leben gerufen. Der Grundgedanke hinter der Gemeinschaftsschule war und ist , leistungsfähige und wohnortnahe Schulstandorte im Interesse von Schülern und Eltern zu sichern. Das hilft uns im ländlichen Raum, weil schlicht Schulstandorte erhalten werden können und macht pädagogisch Sinn. Jedes Kind individuell zu fördern ist unser Anliegen.  Im Sinne des Schulfriedens ist es wenig hilfreich, ständig neue Ideen im Bildungssystem umzusetzen. Leider verweigert sich die CDU und will die bildungspolitische Rolle rückwärts. Für uns gilt die regionale Schulentwicklung weiter zu stärken und zu begleiten.

Meine Meinung zum Thema Schule:

Wir haben in der abgelaufenen Legislaturperiode das Konzept der Gemeinschaftsschule ins Leben gerufen. Der Grundgedanke hinter der Gemeinschaftsschule war, leistungsfähige und wohnortnahe Schulstandorte im Interesse von Schülern und Eltern zu sichern. Das Gymnasium jedoch ist ein Erfolgsmodell, wir sind gut beraten, dies derzeit nicht anzutasten. Im Sinne des Schulfriedens ist es wenig hilfreich, ständig neue Ideen im Bildungssystem umzusetzen. Stattdessen sollten wir das bestehende Konzept der GMS optimieren und für eine bessere finanzielle Ausstattung der Gemeinschaftsschulen und mehr Lehrerstunden sorgen. Auf langfristige Sicht sollte man bei einem Erfolg der Gemeinschaftsschule entsprechende Maßnahmen im gymnasialen Bereich jedoch nicht gänzlich ausschließen.

Meine Vorstellung der Deutsch-Französischen Beziehung:

Die deutsch-französische Partnerschaft liegt mir besonders am Herzen. Die Flüchtlingskrise und die terroristischen Anschläge auf unsere französischen Nachbarn stellen eine große Herausforderung für uns alle dar. Statt in nationale Egoismen zurückzufallen, sollten wir den Prozess der Europäisierung vorantreiben. Der Eurodistrikt ist ein Leuchtturmprojekt der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und stärkt die europäische Ausrichtung. Wir wollen die enge historische, kulturelle und wirtschaftliche Zusammenarbeit weiterentwickeln, damit sich der Alltag der Menschen in den Grenzregionen spürbar verbessert. Basis des kulturellen Austauschs ist die Sprache. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass die Kinder auf beiden Seiten des Rheins in der Schule die Sprache des Nachbarn erlernen.

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